Sommer im Garten
Ferien daheim sind etwas Besonderes. Und jeden Tag kann ich in den Garten gehen. Der Garten ist nicht groß, und das ist gut so: mehr als dieser kleine Garten wäre mir zu viel. Dort kann ich auf der Bank sitzen und ins Grüne schauen, im Liegestuhl liegen und mir den Himmel ansehen. Es gibt viel zu sehen, zu hören und zu spüren: die Steine, die am Abend die Wärme des Tages abstrahlen, das Gras mit seinem Duft, der Erdboden mit seiner Frische und Kühle. Ein Stängel, der sich unter einem Insekt biegt. Mücken, die schwebend ihre Beine von sich strecken. Schilf, das leise erzittert. Das Kaninchen, das an einem Blatt schnuppert. Der Geruch blühender Wildkräuter. Die Frische des Morgens, die Wohltat des Schattens in der Mittagszeit, die Milde und Helligkeit des Sommerabends. Der Moment am Abend, wenn die Vögel still werden.
Was kann die Welt sein gegen einen kleinen Garten.
Ein kleiner Garten ist wie eine ganze Welt.
Was kann die Welt sein gegen einen kleinen Garten.
Ein kleiner Garten ist wie eine ganze Welt.


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